Was ist Osteopathie? 

Ein gesunder Körper ist frei, beweglich, gut durchblutet und durchflutet mit einer ausgeglichenen Stoffwechsellage. In diesem Zustand kann er viele Einflüsse, die uns von Schwangerschaft, Geburt an begegnen z.B. Traumata jegl. Art, Stress, erlebte Emotionen, einseitige Be-, Überbelastungen und Ernährung, Operationen, Infekte u.s.w. ausgleichen und sie in den gesunden Zustand integrieren, in dem ein harmonisches Zusammenwirken auf faszialer, muskulärer, biomechanischer, nervaler, zirkulatorischer und endokriner Ebene geschieht. Dieses Harmonisieren nennen wir auch die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Doch ab einer bestimmten individuellen Grenze sind die Selbstheilungskräfte überfordert und es entstehen z.B. Schmerzsymptomatiken und Krankheiten.

Um die freie Beweglichkeit der Gelenke, Muskeln, Faszien und der Organe (Viscera) wieder zu ermöglichen, um die Austauschprozesse aller Körperflüssigkeiten zu normalisieren, das Nervensystem und bioelektrische Phänomene auszugleichen und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen auf allen Ebenen wieder zu stärken, arbeitet die Osteopathie mit einfühlsamen, die Ganzheitlichkeit des Menschen beachtenden manuellen Behandlungen. In diesen Behandlungen findet ein Erspüren und Fühlen von den Bedürfnissen des Körpergewebes, der Körperflüssigkeiten und Rhythmen statt, durch die Berührung mit den Händen. Die Hände begleiten und unterstützen die verschiedenen Strukturen (klassisch unterteilt in das parietale, craniosakrale und viscerale System) in der Auflösung und Befreiung von ihren Läsionen um Bewegung und Gesundheit sich wieder ausdrücken lassen zu können.

Das Heilwerden benötigt seine eigene Zeit.

Zur Stabilisierung der Gesundheit kann eine regelmäßige, präventive Behandlung beitragen.

Zudem kann sich durch das Erfahren von osteopathischen Anwendungen auch die eigene Körperwahrnehmung und der Blick auf die Lebensumstände (Ernährung, Bewegungsverhalten, Wach- Schlafrhythmus, Aktivitäts- und Ruheverhältnis, emotionale Muster, Umwelt) verändern ,die dann wieder durch eigenen Antrieb in einen optimalen Zustand geführt werden können.

Herkunft

Der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) begründete vor über 130 Jahren die Osteopathie. Sein Schüler William Garner Sutherland (1873- 1954) erweitert die Osteopathie um den craniosakralen Bereich. Weitere Osteopathen entwickelten das Konzept der Osteopathie bis heute fort.

Osteopath. Behandlung

Nach einer eingehenden und ausführlichen Anamnese wird der Körper auf allen Ebenen nach Störungen untersucht. Mit aufmerksamen und einfühlsamen Händen wird versucht diese Blockaden zu lösen und zu befreien, so dass mehr Bewegung entsteht, die Durchblutung sich verbessert, die Lymphe und das Körperfluid freier Fließen können, der Stoffwechsel sich optimiert. Auch im Gewebe gespeicherte Emotionen werden oft durch die osteopathische Behandlung angesprochen. Somit erhält der Körper wieder die Möglichkeit die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zu gesunden.

© Heilpraxis für Osteopathie - Silvia Maria Dick - Heilpraktikerin  | Impressum